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Band
1 heißt auf Deutsch "Lilli Bärenstark"
In den Fremdsprachen haben wir diesen Eigennamen
nur dann so gelassen, wenn es keine gut nachempfundene Übersetzung gibt,
wenn die jeweilige Nation diesen Namen aussprechen kann und wenn nicht
die unterschiedliche Aussprache einer Sprache eine Veränderung der Schreibweise
aus phonetischen Gründen notwendig machte: So schreiben wir „Lilli“
im Spanischen z. B. „Lili“, weil das Doppel-L im Spanischen wie j ausgesprochen
wird.
Inhalt: Das Heft hat 17 Seiten Bild und Text.
In diesem ersten Band ist der ganze Text in der wörtlichen Rede (ich-Form)
gehalten. Lilli stellt darin sich selber und die ihr wichtigen Bezugspersonen
vor: Mama, Freundin Dora (die einen Bruder namens Kuno hat) und deren
Mutter Ursel.
In diesem Heft geht es um das Fressen und gefressen werden und das Urvertrauen.
Lilli hat eine große, beschützende (offenbar weitgehend alleinerziehende)
Mutter, die gut auf ihr Kind aufpasst und es vor äußeren Feinden beschützt.
Mutter Bärenstark sieht auch durchaus so aus als ob sie dazu imstande
ist.
Ziel dieses Heftes ist es, die Empfindungen von Urvertrauen und Geborgenheit
in dieser Welt (wieder) zu beleben so dass der Leser sie spüren, fühlen,
erinnern, denken, intuieren oder auch erfinden kann. |
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Band
2 heißt: Lilli Bärenstark hat Glück
In Band 2 geht es um das Bewahren und Wiedererlangen
der körperlichen Unversehrtheit und um ganzheitliche, „tierische“ Heilkunst.
Inhalt: Lilli klettert gern hoch auf den Bäumen herum (was auch für
Bären nicht unbedingt typisch ist) und fällt durch ihre eigene Ungeschicklichkeit
herunter. Zum Glück verletzt sie sich dabei nicht. Es ist aber anzunehmen,
dass der Sturz zu Verspannungen am Muskel-, Sehnen- und Knochensystem
geführt hat. Deshalb tut Mutter Bärenstark, was jede gute Katzenmutter
mit ihrem verspannten Kind macht und was auch unsere Physiotherapeuten
und ganzheitlich orientierten Heiler mit den unterschiedlichsten therapeutischen
Techniken zu erreichen versuchen: Sie massiert das Kind mit schmerzloser
und tröstlicher Berührung, damit sich die beim Sturz davon getragenen
Verspannungen und Dystonien lösen, denn dadurch kann sie die Entstehung
von konstitutionellen Körperschäden verhindern.
Die Bärenmutter ist anscheinend erfolgreich, denn unmittelbar nach der
„Behandlung“ möchte das geheilte Kind mit anderen Kindern spielen....
Die erlittenen Schock- und Stresstraumata haben sich aufgelöst. |
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Band
3: Lilli Bärenstark besucht Berlin
Inhalt: Mami wandert mit ihrer Tochter nach
Berlin, damit Lilli ihren Vater kennen lernt. Mami ist eine Bärenmutter,
die auf die Idee kommt, den Kindesvater in die Pflicht zu nehmen und an
der Aufzucht zu beteiligen. Wie man sieht, hat Lilli auch durchaus Glück
mit ihrem Erzeuger, denn der freut sich seinerseits über das Kennenlernen
seines Kindes und über den Kontakt mit ihm. Offen bleibt, ob Mutter Bärenstark
noch andere Gründe hatte, um ihren Partner in Berlin aufzusuchen.
Während die ersten beiden Bände überall spielen können, ist Band 3 räumlich
angebunden. Die Handlung wird nach Berlin verlegt und das auf durchaus
realistische Weise. Die Zeichnungen zeigen Berlin im Jahr 2002 und auch
der Beruf von Vater Bärenstark ist an die Wirklichkeit angebunden: Zwar
hat er nicht wirklich Modell gestanden bei der Buddy-Bär Berlin GmbH –
aber tatsächlich hat es in den Jahren 2001 / 2002 eine große Plastikbärenausstellung
in Berlin gegeben. Tatsächlich hat es auch ein Straßenbahndepot voller
Plastikbären gegeben, die dort von Künstlern aus aller Welt angemalt worden
sind, bevor sie am Pariser Platz östlich des Brandenburger Tors ausgestellt
worden sind.
Unsere Geschichte ist nur zum Teil erfunden (oder märchenhaft – unwirklich),
vieles darin ist Beschreibung der Wirklichkeit im aktuellen Berlin. |
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Band
4: Lillis Tag im Zoo
Inhalt: Wir bleiben mit Bärenstarks in
Berlin. Vater Bärenstarks Arbeit als Modell bei der Buddy-Bär Berlin
GmbH ist zu Ende, denn die Schlussausstellung der Nationalitäten-Bären
am Pariser Platz hat stattgefunden. Vater Bärenstark hat nun Zeit für
einen Urlaub mit Mami und Lilli in Berlin. Wie alle Kinder will Lilli
in den Zoo. Dort gibt es auch einen schönen Spielplatz. Lilli geht allein
dorthin während die Eltern Bären im Zoo besuchen. Auf dem Spielplatz
lernt Lilli ein paar Menschenkinder kennen. Sie befreit dann eine Nebelkrähe
namens Klexy, die sich in der Burg verfangen hat. Klexy entschließt
sich umgehend, bei ihrer Retterin zu bleiben, wenn die Eltern Bärenstark
es erlauben... Wir erfahren in diesem Band 4 nicht mehr, was die Eltern
dazu sagen. Es bahnt sich aber eine Art tierischer „Patchwork“- Familie
an, die nicht nur durch Blutsverwandtschaft sondern auch durch Sympathie
und Toleranz gekennzeichnet ist. Durch das Hinzukommen dieses neuen
Familienmitglieds verändert sich das Familiengefüge.
Ein Vogel kann in vielen Lebenslagen ein hilfreicher Begleiter sein
und ist deshalb eine enorme Bereicherung für das Einzelkind Lilli. Wir
werden im nächsten Band erleben, wie sich die Beziehung zwischen Lilli
und ihren Eltern und dem jungen Rabenvogel gestaltet und entwickelt. |
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Band 5: Lilli geht ins Konzert
Band 5 entstand mit dem Einverständnis der Berliner Philharmoniker GmbH.
In Band 5 geht Vater Bärenstark nämlich mit seiner Familie und ihren Freunden ins Konzert.
Sie besuchten 2001 eins der alljährlichen open-air-Konzerte der Berliner Philharmoniker, die zu
ihrem letzten Konzert der Spielzeit jedes Jahr einen anderen Gast-Dirigenten in der Waldbühne
einladen. Die Berliner Bevölkerung liebt dieses Konzertereignis, kommt sehr zahlreich und pflegt
den Ohrenschmaus mit Selbstgekochtem kulinarisch zu unterlegen.
Bärenstarks, ein paar Freunde und ich waren bei schönstem Wetter dort. Wir haben
zusammen mit 20.000 Berlinern einen wunderbaren Abend verbracht und den Klängen
der "Spanischen Nacht" gelauscht. Der Gastdirigent dieses Konzertes war Placido
Domingo, der schöne Musikstücke der spanischen Klassik mit den Berliner Philharmonikern
dargeboten hat. Als letztes Stück ihres Saisonfinish spielen die Philharmoniker immer ein Lied
namens "Berliner Luft". 2001 war etwas ganz anders als sonst immer: Der berühmte
Dirigent und Tenor verabschiedete sich von seinem Orchester: "If you need me, call me, I go to
sing with the publics!" und stellte sich in der ersten Reihe zwischen die Konzertbesucher. Dort
stehend sang er das ganze Lied. Das hat nicht nur Lilli Bärenstark beeindruckt und gefreut.
Wir waren richtig glücklich.
Es ist natürlich kein Wunder, dass dieses schöne Erlebnis dazu führt, dass Lilli
Bärenstark nicht nur den im neuen Heft enthaltenen Text vom Refrain des Liedes "Berliner
Luft" von Paul Linke kennen lernt, sondern nun auch dirigieren (also: den Ton angeben!)
möchte, wo immer es geht. Ich habe auch die Noten in die Geschichte aufgenommen, damit
interessierte Kinder die Melodie auf ihrer Blockflöte spielen können.
Die kleinen Leser lernen beim Malen einige Musikinstrumente und auch ein paar schwierige Wörter
kennen. Dieses Waldbühnenkonzert steht exemplarisch für jeden Konzertbesuch im Freien.
Große Leser können sich an einer Ode an großartige Künstler erfreuen oder
auch in eigenen Erinnerungen schwelgen.
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| n.n. |
Band
6 bis 9 sind in Arbeit. |
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Band10:
Lilli Bärenstark im Rheinland
Bärenstarks fahren mit dem Auto ins Rheinland. Papa nimmt seine
Familie – inklusive Klexy - mit nach Siegburg und mietet zunächst
für sich und seine Familie eins von den typischen Einfamilienhäusern
am Stadtrand: im Garten gibt es auf der Wiese einen Kirschbaum mit schwarzen
Herzkirschen und auf der Terrasse eine Hollywood-schaukel für Mutter
Bärenstark.
Bärenstarks gehen zu Fuß in die Stadt. Vor dem Siegburger
Caféhaus trifft Vater Bärenstark den Kaufmann Klaus, mit
dem alle zusammen zum Siegburger Markt laufen. Dort soll Bud Bärenstark
Honig für ihn verkaufen. Papa freut sich auf seine Arbeit.
Lilli, inzwischen schon ein bisschen größer,
folgt ihrer Freundin, der Krähe Klexy, die zielstrebig ihre eigenen
Wege geht und anscheinend weiß, wohin sie will... Ausblick
auf Band 11: Klexy wird sich im nächsten Band mit der Elster treffen,
die seit vielen Generationen um einen der beiden Wolsberge fliegt...
Lilli schläft ein während sie am Wolsberg darauf wartet, dass
ihre Krähe von dem Rendez-vous mit der Elster zurück kommt.
Im Traum taucht sie ein in die Siegburger Legendenwelt, der zufolge
König Odin, der Beschützer der Liebenden und der Toten, seit
vielen hundert Jahren in diesem Berg sitzt und darauf wartet, die Stadt
vor möglichen Feinden zu beschützen... Die Elster, die um
den Wolsberg fliegt, signalisiert, dass der König im Berg noch
lebt.
Wir erleben in den rheinischen Lilli-Bänden eine Verbindung von
Heimatkunde und archetypisch angebundener Legendenwelt.
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