Über die Idee:
Lust am Leben, Lust zu lernen Zwischen angewandter
Lebenslust, pädagogischer Psychologie und
Pisa.
Diese kleinen Hefte in bunt und schwarz –
weiß sind vielseitig nutzbar:
1. Als Kinderbücher: Diese Geschichten von Schmusebären und anderen
nicht ganz menschlichen Tieren können die
Entwicklung von Kindern begleiten:
Jedes Heft enthält auf den insgesamt 17 Seiten
eine kleine Geschichte, in der es einen Konflikt
gibt, dessen gute Lösung den kleinen und
großen Leser aufbauen und trösten soll. Die
dargestellten Konfliktlösungen können auch
dabei helfen, alternative Verhaltensweisen
vorstellbar zu machen, die dem Einzelnen
wie auch dem Ganzen dienen. (Lernen am Modell)
Ein Japaner, später Übersetzer von Lilli
Band 3, hat spontan zu den Heften gesagt:
„Diese Hefte sind wie Träume! Kinder brauchen
solche Träume!“
2. Als Sprachbücher: für jedermann vermitteln die kleinen Geschichten
originale, muttersprachliche Sprachkenntnisse
in bisher über 30 Landessprachen. Sie helfen
Ausländern dabei, richtiges Deutsch zu lernen
und Deutschen dabei, Fremdsprachen von Anfang
an richtig zu lernen.
3. Als „Tröste-Bücher“ können die Hefte therapeutische Prozesse
begleiten, in denen zuerst ein gutes, starkes
inneres Objekt hergestellt wird, das im Anschluss
bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse
behilflich sein kann. In Band 1 ist z.B.
der Archetyp der “Großen Mutter” dargestellt.
In Band 2 geht es um eine ganzheitliche,
psychophysisch ausgerichtete Medizin / Therapie.
4. Als Gedächtnistraining für Alte und Betreuungsbedürftige: Kaum, dass ich mit den Heften unter die
Leute ging, zeigte sich, dass es andere Bezugsgruppen
als Kinder gab, die von diesen kleinen Geschichten
angetan waren. Manchen Alten halfen sie dabei,
sich an ihre Kindheit zu erinnern, andere
konnte mit ihrer Hilfe die Erinnerung an
ihre Muttersprache auffrischen, wieder andere
freuten sich darüber, ihre in jungen Jahren
erworbenen Fremdsprachenkenntnisse wieder
aktivieren zu können.
5. Als Multi-Kulti-Bücher: Die viele Arbeit und alle meine Mühen sind
vergessen, wenn ich die Aufleuchten in den
Gesichtern von ausländischen Mitbürgern aller
Nationen sehe. Sie reagieren erfreut auf
meine Heftchen, sobald sie sehen, dass sie
mehrsprachig sind und dass es sie schon in
ihrer Muttersprache gibt. Manche ausländischen
Deutschen, die einem mitunter verschüchtert
oder wie wandelnde sprachliche Fragezeichen
vorkommen, fühlen sich spürbar verstanden
und angenommen dadurch, dass sich Deutsche
die Mühe machen, ihnen die Hand auszustrecken
auf dem Weg in die mühelose Verständigung
in der Landessprache.
6. Als Unterrichtsmaterial: Lilli Band 1 (Lilli Bärenstark) und Lilli
Band 2 (Lilli hat Glück) eignen sich vom
Text her für die unterrichtsbegleitende Lektüre
im Anfangs-Sprachunterricht in der 1. Klasse.
Band 3 und 4 können bereits in der 2. Klasse
eingesetzt werden. Es gibt auch
alle Lillihefte ohne Text damit die Schüler entweder
den vorgegebenen Text eintragen oder ihre
eigenen Geschichten erfinden können.
Denkbar ist auch der Einsatz
von Lilli-Heften im projektorientierten Unterricht.
7. Als Cartoons: Manchmal werde ich gefragt, von welchem
Alter an oder bis zu welchem Alter diese
Heftchen sein sollen. Dann antworte ich immer:
ab einem Jahr, denn so alt ist meine jüngste
Leserin bis zum Alter von 91 Jahren, denn
so alt ist mein ältester Leser. Jeder, der
regelmäßig Tageszeitungen liest, wird auch
unschwer bemerken, dass sich manchmal Textstellen
hintergründig an Erwachsene wenden, damit
es ihnen beim (Vor-) Lesen nicht zu langweilig
wird.
8. Zum Sammeln: Das ungewöhnliche an den Heften ist ihre
Vielartigkeit. Da sie in Handarbeit gefertigt
und laufend korrigiert oder ergänzt werden,
gibt es nur wenige identische. Noch dazu
gibt es sie in sehr vielen unterschiedlichen
Sprachkombinationen. Es ist durchaus vorstellbar,
dass die Heftchen aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit
zum Objekt der Begierde von Sammlern werden.